Ein Staketenzaun aus Kastanie wird als flexible Rollenware geliefert und vor Ort entlang der gewünschten Zaunlinie ausgerichtet und befestigt. Die einzelnen Staketen sind mit verzinktem Draht verbunden und ergeben einen natürlichen, anpassbaren Gartenzaun.
Was braucht man für einen Kastanien-Staketenzaun?
Unser Kastanien-Staketenzaun ist in unterschiedlichen Höhen, Staketenabständen und Ausführungen erhältlich. Je nach Variante werden gesägte oder gespaltene Staketen verwendet.
Passend dazu führen wir Kastanien-Rundpfähle. Für feste horizontale Zaunkonstruktionen stehen außerdem Kastanien-Halbrundriegel zur Verfügung; das übrige Zaunholz steht in Zäune & Zaunpfähle.
Für den Aufbau werden im Wesentlichen benötigt:
- Kastanien-Staketenzaun in der gewünschten Höhe
- geeignete Holzpfosten
- korrosionsbeständige, für Kastanienholz und den Außenbereich geeignete Befestigungsmittel
- Schnur und Maßband
- Werkzeug zum Setzen der Pfosten
- Werkzeug zum Kürzen der Drahtbindung
Wer Zaun und Pfosten aus derselben Holzart kombinieren möchte, kann Kastanien-Rundpfähle verwenden. Sie sind naturgewachsen, geschält und in verschiedenen Längen und Durchmessern erhältlich.
Pfostendimension und Abstand hängen von Zaunhöhe, Boden, Gelände und Konstruktion ab.
Gesägte oder gespaltene Staketen?
Beim Kastanien-Staketenzaun gibt es je nach Ausführung gesägte und gespaltene Staketen.
Gesägte Staketen wirken tendenziell gleichmäßiger und ergeben ein ruhigeres Zaunbild.
Gespaltene Staketen folgen stärker dem natürlichen Faserverlauf. Beim Spalten wird das Holz entlang seiner Fasern getrennt, dadurch werden weniger Fasern durchtrennt als beim Sägen. Breite, Kanten und Form können deutlicher variieren, wodurch der typische ursprüngliche Charakter eines Staketenzauns entsteht.
Die beiden Ausführungen unterscheiden sich damit nicht nur im Zaunbild, sondern auch darin, wie das Holz getrennt wurde. Welche Variante in welcher Höhe und in welchem Staketenabstand erhältlich ist, steht auf der Produktseite.


Gesägt wirkt gleichmäßiger, gespalten stärker naturgewachsen.
Zaunlinie festlegen und Pfosten setzen
Vor dem Abrollen sollte der komplette Zaunverlauf feststehen.
Zunächst werden Anfang, Ende, Ecken, Tore und Richtungsänderungen markiert. Eine gespannte Schnur hilft dabei, die Pfosten auf geraden Strecken auszurichten.
Eck-, End- und Torpfosten werden stärker beansprucht als normale Zwischenpfosten und sollten entsprechend ausgeführt werden. Je nach Zaunhöhe, Zaunlänge, Spannung der Drahtbindung und Konstruktion können zusätzliche Streben oder Abstützungen sinnvoll oder erforderlich sein.
Eine allgemeingültige Setztiefe oder einen festen Pfostenabstand gibt es nicht. Entscheidend sind unter anderem Zaunhöhe, Boden, Pfostendimension, Gelände und Belastung.
Mehr zu unterschiedlichen Pfahlformen finden Sie im Ratgeber Spaltpfahl oder Rundpfahl: welche Form eignet sich für welchen Einsatz?.
Staketenzaun abrollen und ausrichten
Sobald die Pfosten stehen, wird die Rolle entlang der Zaunlinie abgewickelt.
Am besten arbeitet man abschnittsweise: Rolle am Anfangspfosten positionieren, einen Teil abwickeln, ausrichten und anschließend am nächsten Pfosten befestigen.
Bei angespitzten Staketen zeigen die Spitzen üblicherweise nach oben.
Durch die Drahtbindung bleibt der Staketenzaun flexibel und kann sich innerhalb gewisser Grenzen an leichte Höhenunterschiede und unruhiges Gelände anpassen.
Direkter dauerhafter Bodenkontakt der Staketen sollte möglichst vermieden werden, damit die Holzenden nach Feuchtigkeit wieder abtrocknen können.
Draht am Pfosten befestigen
Jede vorhandene Drahtreihe wird an jedem Pfosten mit geeigneten, korrosionsbeständigen Befestigungsmitteln fixiert.
Der Zaun sollte ausreichend straff stehen, ohne die Drahtbindung unnötig stark zu verspannen. Ziel ist ein gleichmäßiger Verlauf mit möglichst aufrecht stehenden Staketen.
Wie viele Befestigungspunkte erforderlich sind, hängt von der Anzahl der Drahtreihen der jeweiligen Ausführung ab.
Die verfügbaren Höhen, Staketenabstände, Drahtreihen und Rollenlängen finden Sie direkt auf der Produktseite Kastanien-Staketenzaun.
Ecken, Tore und Hanglagen
Bei deutlichen Richtungsänderungen empfiehlt sich ein eigener Eckpfosten. Dort können die einzelnen Zaunabschnitte sauber zusammengeführt werden.
Auch Tore sollten bereits bei der ersten Einteilung berücksichtigt werden. Torpfosten werden stärker beansprucht als normale Zwischenpfosten und können je nach Konstruktion eine zusätzliche Abstützung benötigen.
Durch die flexible Drahtbindung lässt sich der Zaun auch an Steigungen und leichte Bodenunebenheiten anpassen. Bei stärkeren Kuppen, Senken oder Richtungsänderungen können zusätzliche Pfosten sinnvoll sein.
Weitere Informationen zu Gartenzäunen finden Sie unter Gartenzaun & GaLaBau.
Staketenzaun kürzen und Rollen verbinden
Die Rollenware lässt sich vor Ort auf die benötigte Länge kürzen.
Dafür wird die Drahtbindung an der gewünschten Stelle getrennt und so abgeschlossen, dass die letzte Stakete sicher gehalten wird.
Abgeschnittene oder überstehende Drahtenden werden sicher zurückgebogen oder anderweitig gesichert, damit keine scharfen Enden hervorstehen.
Bei Ecken, Toren und Anschlüssen sollte etwas Materialreserve eingeplant werden. Mehrere Rollen können sauber an einem Pfosten zusammengeführt werden.
Kastanien-Rundpfähle passend zum Zaun
Für einen durchgängigen Zaun aus Kastanienholz lassen sich Kastanien-Rundpfähle mit dem Kastanien-Staketenzaun kombinieren.
Die Pfähle sind naturgewachsen, geschält und in unterschiedlichen Längen und Durchmessern erhältlich. Je nach Ausführung werden sie gespitzt oder stumpf angeboten.
Welche Dimension benötigt wird, richtet sich nach Zaunhöhe, Boden und Position des jeweiligen Pfostens.
Alternative: Kastanienzaun mit Halbrundriegeln
Wer keine Rollenware möchte, kann einen Kastanienzaun auch mit festen horizontalen Elementen aufbauen.
Unsere Kastanien-Halbrundriegel sind naturgewachsen und halbrund gesägt. Sie werden mit geeigneten Pfosten kombiniert und ergeben einen wesentlich geradlinigeren Riegelzaun.
- Kastanien-Staketenzaun
Flexible Rollenware aus Staketen und Draht. - Kastanien-Halbrundriegel
Feste horizontale Holzelemente für einen Riegelzaun.
Wie viel Staketenzaun wird benötigt?
Für die Mengenermittlung sollten alle Teilstrecken einzeln gemessen werden.
Berücksichtigen Sie:
- gesamte Zaunlänge
- Ecken und Richtungsänderungen
- Tore und Durchgänge
- benötigte Pfosten
- etwas Reserve für Zuschnitt und Anschlüsse
Je nach Variante wird der Kastanien-Staketenzaun als Rolle mit 5 oder 10 laufenden Metern angeboten. Passende Pfosten und die übrigen Zaunhölzer stehen in der Kategorie Zäune & Zaunpfähle.
Weitere Möglichkeiten für Ihren Gartenzaun
Sie planen statt eines Staketenzauns einen anderen Gartenzaun? Mit unserem Gartenzaunrechner können Sie verschiedene Zaunlösungen überschlägig vorkalkulieren und den Materialbedarf ermitteln.
- 1Zaunlänge eingeben
- 2Zaunaufbau festlegen
- 3Materialbedarf überschlagen
Für Zäune aus Latten oder Brettern.
Zum Gartenzaunrechner Orientierungshilfe – ersetzt keine projektbezogene Planung.








